Ein kleines Video, das ich spontan gedreht habe, nur um meinen Freundinnen aus der Gruppe „Couturières Solidaires Meurthe & Moselle“ meine kleine persönliche Methode zu zeigen; keine große Kunst, aber einfach und prägnant…
So nähe ich in fünf Minuten eine wiederverwendbare Schutzmaske (AFNOR-Norm). Sie benötigen:
- 2 Quadrate aus Baumwollpopeline (oder Patchworkstoff) mit den Maßen 20 cm x 20 cm
- 1 Rechteck aus Baumwollpopeline (oder Patchworkstoff) mit den Maßen 20 cm x 18 cm
- 4 Streifen aus Baumwolljersey (3 cm x 30 cm; ein altes T-Shirt reicht dafür aus)
- 1 Nähmaschine
- 2 Minuten zum Zuschneiden der Teile und 5 Minuten zum Nähen (mit etwas Übung)
Baumwollpopeline und Patchworkstoff sind die beiden Stoffe, die wir empfehlen, um eine Maske zu nähen, die nicht zu warm ist – was in den kommenden Wochen und Monaten nützlich sein wird.
Warum Bänder aus Baumwolle statt Gummibänder? Weil das Gummiband nach zehn Maschinenwäschen bei 60 °C oder – schlimmer noch – nach zehn Malen Auskochen in kochendem Wasser unbrauchbar wird. Und wenn Sie die Maske in kochendem Wasser auskochen, vergessen Sie sie nicht auf dem Herd…
Die Falten sind oben und unten im Abstand von jeweils 2,5 cm angeordnet, und der Faltenbalg ist etwa 5 cm breit. Alle Details zum Schnittmuster findest du in unserer Anleitung, die hier verfügbar ist:
An die Maschinen!
Bénédicte

Tolle Anleitung, Béné! Auch ich nähe Masken für Nachbarn, Freunde usw., und dabei denke ich mit großer Rührung an deine Mutter, die mir so freundlich das Nähen beigebracht hat, als ich 15 war! Da ich noch Masken auf Vorrat hatte, bringe ich an jeder Ecke eine Öse an. So kann man das Gummiband oder den Trapillo austauschen und sich eventuell für eine gekreuzte Befestigung hinter dem Kopf entscheiden! Liebe Grüße und viel Kraft in dieser Zeit der Ausgangssperre.