
Die Mädchen in unserer Familie haben eine Nähmaschine. Nun ja, die meisten Mädchen – und ja, die Jungs nicht! Auch wenn wir uns als Feministinnen verstehen, müssen wir doch zugeben, dass wir letztendlich ganz gewöhnlich sind.
Kurz gesagt: Unsere Maschinen sind unsere Freundinnen, Familienmitglieder, Verbündete – ihr wisst schon, was ich meine!
Aber manchmal sind sie einfach am Ende ihrer Kräfte, und dann bricht das Drama aus! Meine gute, aber gar nicht mehr so alte Bernina hält mit ihren 17 Jahren noch durch, doch die drei Maschinen meiner Mutter haben fast gleichzeitig den Geist aufgegeben, in unterschiedlichem, aber respektablem Alter. Also musste ein Ersatz gefunden werden.
Ich muss Ihnen wohl nicht sagen, dass mir diese schwere Verantwortung übertragen wurde; meine liebe Mama wohnt ganz am Rande eines charmanten Dorfes in den Landes, und es ist auch gut so, dass sie nicht auf der Suche nach der perfekten Maschine auf die Straße zieht – sie kommt mit Nähmaschinen besser zurecht als mit ihrem alten Roller.
Nachdem wir uns die Preise bei Bernina angesehen hatten, stellten wir fest, dass es für unser Baby-Sparschwein etwas zu teuer war. Obwohl wir schon seit Ewigkeiten (unter anderem) mit Bernina arbeiten, geht das hier nicht, und das Urteil stand fest: außerhalb des Budgets.
Nach langem Suchen bei Pfaff, Elna oder Brother bin ich auf eine schöne, robuste und flotte deutsche Maschine gestoßen: die Tiptronic 4.2 DFT der Marke Gritzner.
Die Maschinen dieser Marke haben alles mit den Paff-Modellen gemeinsam, einschließlich des Doppelantriebs, der uns so sehr am Herzen liegt. Ich habe Blogs und Foren durchforstet und noch niemanden gefunden, der von Gritzner enttäuscht war. Ich drücke die Daumen, dass Mama nicht die Erste ist!
Kurz gesagt: Nachdem ich mich so gut wie möglich mit dem Thema beschäftigt hatte, habe ich den Sprung gewagt. Die Maschine wurde bestellt und kam schnell und sicher an.
Ich musste ein paar Tage warten, bis ich den ausführlichen Bericht meiner lieben Mutter erhielt!
Sie näht schon seit jeher, sie hat mir alles darüber beigebracht, und das war die ideale Bewährungsprobe für eine vielleicht zukünftige „Assistentin“ an meiner geliebten Bernina…
Fazit: Rundum positiv! Einfach, handlich und effizient – ihre Besitzerin ist rundum zufrieden. Mit etwas Geschick lässt sie sich an alle Stoffe anpassen, die ihr vorgelegt wurden. Dank ihres Spezialfußes (separat zu bestellen) kräuselt sie gleichmäßig, näht Jersey problemlos und die Spulen sind schnell und ordentlich gewickelt.
Ich freue mich also schon darauf, es kennenzulernen, damit ich ein bisschen damit herumspielen, ein paar Fotos machen und euch mehr darüber erzählen kann!
Falls Sie Lust haben, einen Blick darauf zu werfen: Sie ist auf der Website von „La maison de la machine à coudre et à repasser“ in Straßburg erhältlich. Nur zur Klarstellung: Ich habe keinerlei Verbindung zu diesem Geschäft, ich habe die Leute dort noch nie getroffen, aber die Dame, die mir am Telefon geantwortet hat, war sehr nett. Und meine elsässischen Wurzeln haben damit nichts zu tun, das verspreche ich!
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass dies eine sehr gute Möglichkeit ist, sich mit Ausrüstung auszustatten, die in Frankreich zwar wenig bekannt, aber dennoch robust, leistungsstark und angesichts ihrer Leistungsfähigkeit erschwinglich ist.
Folgt bald: die „Fotoreportage“…



Super! Viel Erfolg beim Nähen für deine Mama!
Hallo Benedicte. Schön, von dir zu hören. Bis bald, tausend Küsse. Annik
Ja, genau! Ich habe die Pfaff Tipmatic 1027 schon seit 30 Jahren, und die Ähnlichkeit ist unübersehbar. Sie funktioniert immer noch genauso gut.